Daniel WOHFG H.eber

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Club: Gesangsverein Mariechen 80, Gründungsmitglied der Tippliga / Meister 2008 und 2013, Pokalsieger 2006, CL 2009 und 2014, EL 2008
Land: Lofoten

WOHFG stammt ebenfalls aus Sundhausen im Südharz und ist wie Daniel Aderhold, den er seit seiner gemeinsamen Zeit im Kindergarten, also weit über 30 Jahre kennt, bekennender HSV-Fan. Er arbeitet als freischaffender Historiker, neuerdings auch als Erbverfolgungsdetektiv, hatte ja u.a. auch Geschichte an der UNI Leipzig studiert. Leider ist es ihm nicht geglückt, die angehimmelten Professoren jenes Fachbereichs (Bach, Zeuske, Hoyer, Matschke und allen voran den Betreuer seiner Magisterarbeit, Bramke – r.i.p.) zum Mitwirken in der Tippliga zu bewegen.

WOHFG lebt schon seit etwa 1996 Jahren mit Dona Maña zusammen und hat zwei Töchter.

Er engagierte sich schon seit seinen Jugendjahren auf verschiedenen Interessengebieten, ist bekannt als The Big Blues Daniel und verfügt(e) über einen Jugendbetreuer-Ausweis. Seine musikalischen Interessen neigten später in Richtung synthetisch wabernder Klänge, EBM, aber auch Kapellen wie Poesie Noire und dem Ka-Spel-Dunstkreis. Er arbeitete in einer legendären Session mit Mons Conii zusammen – dabei entstand die „Gruppenimprovisation zum Tode Frank Sinatras“, beim legendären Aderfest trat er neben seiner Assistenz beim Vojenská-nemocnice-Auftritt und seinem Mitwirken als Bestandteil Heldenmutters („Abnorm djuscht“!) auch als „laermtod“ auf. Nicht nur dort wies er sich als ausgesprochener Perfektionist und Stratege aus. Man muss auch bei den Tippwettbewerben davon ausgehen, dass er quasi nichts dem Zufall überlässt. Als wahrscheinlich einziger des ehemaligen Leipziger Kreises hat er ein über „Risiko“ hinausgehendes Faible für Rollenspiele nachgewiesen.

In der Tippliga zählt WOHFG zu den absoluten Platzhirschen, hat bspw. mittlerweile die höchste Tipppunktzahl, nunmehr auch vor dem König.

Als Fußballer verkörperte WOHFG den mittlerweile antiquierten deutschen Typ: hart und diszipliniert, unvergessen als er als Verteidiger einem technisch uns allen weit überlegenen afrikanischen Sportfreund in Armeestiefeln entgegenTRAT.

WOHFG ist ein begabter Redner und Schöngeist, ohne Zweifel trendsetzend im Gebrauch denglischer Spruchformen und neben einem (wenn auch unfreiwillig wirkendem) Kleinhirn namens Rudy führend im Sprücheklopfen.

Nicht zuletzt sei – bei allem entgegengesetzten Tipper-Ehrgeiz – vermerkt, dass WOHFG ein ausgesprochen lieber Zeitgenosse und Freund ist, dessen aufrichtige Art seiner Freude durch Lachen Ausdruck  zu verleihen, stets herzerfrischend und angenehm ist.

Seine Beziehungen zu den Tippkonkurrenten sind denen von Daniel Aderhold natürlich ganz ähnlich. Erwähnenswert wäre vielleicht noch, dass er außer Gott, Daniel Aderhold, Sascha, Zappa auch Candy (EBB Noise City) zum zeitweiligen Mitbewohner hatte. Ein anderer gelegentlicher Mitbewohner des Euchigen war, wenn auch dies für die Tippliga (bislang) bedeutungslos ist, der Gabor.

Karriere als Clubtrainer (GV Mariechen)

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Rekorde
Höchster Heimsieg: 16:5 (2006, AC Lg-team Jihlava)*
Höchste Heimniederlage: 5:11 (2006, Liptákov FC)
Höchster Auswärtssieg: 13:3 (2009, Scorpions)
Höchste Auswärtsniederlage: 2:14 (2009, AEF)
Torrekord Heim: 16 (2006, AC LG-team)*
Gegentorrekord Heim: 13 (2007, Spartak / 2008 Traktor Rumpel)
Torrekord Auswärts: 14 (2007, Grobmotorik)
Gegentorrekord Auswärts: 17 (2008, Polygraftechnika)
* Der Rekord stammt vom allerersten Spieltag der allerersten Saison

Serien

10 Spiele in Folge gewonnen (2008/09, Korpiklaani)
15 Spiele in Folge nicht verloren (2008/09, Korpiklaani)
5 Spiele in Folge nicht gewonnen (2010/11, Juventus / 2014, Los Merengues)
5 Spiele in Folge verloren (2010/11, Juventus / 2014, Los Merengues)

2012: Altmeister WOHFG hatte eine schlechte Rückserie (8-1-8, Hinserie: 11-0-6), die Verantwortlichen werden über Ort und Datierung ihrer Trainingslager vielleicht ins Grübeln gekommen sein. Die Champions-League-Qualifikation um einen Punkt verpasst, im CL-Halbfinale ausgeschieden, das DFB-Pokal-Finale verloren – beides in Verlängerung – das hat dieses Jahr nicht geklappt. Da kommt ein Blick auf die Statistik der Nationalmannschaftswettbewerbe gerade recht. Bei den Wettbewerben WM und EM belegte WOHFG als Nationaltrainer die Plätze 11, 5 und 3 – eine klare Tendenz. Vielleicht gelingt ja der große Wurf in der Ukraine???

2013: Diesmal alles richtig gemacht: Meister geworden, neuen Tor-Rekord aufgestellt. In den letzten drei Jahren ging die Meisterschaft tatsächlich an die zweifellos dominierenden Teams der Saison, so auch bei Mariechen. Da die Namensgeberin, deren Seele in Frieden ruhen möge (Ich hoffe, WOHFG stimmt dem zu!), nun nicht mehr unter uns weilt, kommt die Meisterschaft eigentlich gerade recht! Entscheidend war wohl, dass WOHFG sich auch nach einer eher bescheidenen Hinrunde, vor allem deren erster Hälfte, nicht aus der Ruhe bringen ließ. Nach dem neunten Spieltag bspw. hatte er zehn Punkte Rückstand auf Polly United, war Zwölfter und hatte bereits vier Niederlagen kassiert (in den restlichen 25 Spielen auch nur vier). An Meisterschaft war damals wohl eher nicht zu denken, zumal die letzten Jahre weniger gut verliefen. Dann gewann er aber von den kommenden acht Spielen sechs und so setzte er auch in der Rückrunde fort. Spartak und Polly United, die vergleichbar tippten (beide kamen ebenfalls in die Top Ten der ewigen Torbestwerte), schwächelten dann in den entscheidenden Momenten. Zu solcherlei ließ es WOHFG nicht kommen. Letztlich war die Meisterschaft ein Durchmarsch von unten nach oben… Dampfwalze… oder eben Fußvolk in Armeestiefeln…

2014: Titelverteidiger haben es eben schwer, da machte WOHFG auch diesmal keine Ausnahme. Lag es an ihm selbst? Wohl kaum… Obwohl er immer noch unter den Tippern mit mindestens 100 Spielen die zweitgeringste Gegentrefferquote hat, musste er diesmal doch an der jeweiligen Form seiner Gegner verzweifeln. Nur Raffzahn und Spartak bekamen noch mehr eingeschenkt. Dabei hat WOHFG wieder einmal die meisten Tore geschossen, den dritthöchsten Wert aller Zeiten. Er selbst und Polygraftechnika hatten mit den beiden Werten, die noch darüber liegen, jeweils den Meistertitel geholt. Besonders übel traf es ihn in der Rückrunde – 130 Gegentreffer sind eine Rarität, wurden freilich von Gurke um noch ein Tor übertroffen! Auch das Ausscheiden im DFB-Pokal-Halbfinale passte zu dieser verunglückten Rückrunde.

2015/16: Obwohl WOHFG 2016 nahezu bis zum Schluss den dritten Titel vor Augen hatte, können die beiden letzten Jahre nur als Durchschnitt bewertet werden – zweimal Champions-League-Qualifikation, aber letztendlich ohne Titel oder auch Finalteilnahme, und das, obwohl er wieder ausgesprochen gut getippt hat (2015 dritthöchste Trefferzahl, 2016 1. Platz darin)! Die meisten Tore geschossen, auch nicht so überdurchschnittlich viele kassiert – trotzdem fehlten am Ende vier Punkte. Naja, jedenfalls war WOHFG bis dahin noch nie Vierter – vielleicht sollte es ja einfach nur so sein, dass eben dieser „Makel“ beheben werden sollte…

Karriere als Nationaltrainer (Lofoten)

WOHFG gehört zu den wenigen Tippern, die bei allen Turnieren die Vorrunde überstanden, ein Titel war ihm – anders als bei den Clubwettbewerben, wo er alle möglichen Titel bereits erringen konnte – noch nicht vergönnt.

2014 – dieses Privileg bleibt ihm beibehalten. Nach dem Fehlstart gegen den krassen Außenseiter Japan besann sich WOHFG auf alte Stärken und überstand letztendlich ungefährdet und erwarteter Maßen die Gruppe. Dann kam der stärkste Auftritt, der Sieg über den Weltmeister von 2006, Portugal, das von allen Teams die beste Vorrunde gespielt hatte. Beugen musste er sich im Viertelfinale dem späteren Weltmeister und wurde 6.

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