Sascha Arndt

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Club: Polly United, Gründungsmitglied der Tippliga / CL 2008, Vizemeister 2013
Land: Vatikan, Europameister 2012, Weltmeister 2014

Sascha ist, wie so viele, Student der Gesellschaftswissenschaften gewesen, ebenso in Leipzig, ebenso wie die Herren Hübner, Mäurer, Aderhold, Heber und Köhler. Er ist ebenso Thüringer und besuchte das Gymnasium in Nordhausen, bevor er, wie ich meine, Zivildienst tat. Außerdem ist er Pinguin und Eis-Verkäufer (gewesen). Er ist einer der nur drei verheiraten Ehemännern in der Tipprunde und wohnt in Leipzig.
In Fragen der Tipp-Philosophie ist er ein puristischer Vertreter der These, dass alles in der Liga ohnehin nur auf Grundlage von Zufällen besteht.

Karriere als Clubtrainer (Polly United)

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Rekorde
Höchster Heimsieg: 13:4 (2014, GV „In Behandlung“)
Höchste Heimniederlage: 9:18 (2011, Korpiklaani Polná)
Höchster Auswärtssieg: 14:6 (2011, Turbiene Gohlis)
Höchste Auswärtsniederlage: 6:14 (2009, AEF), 0:8 (2012, Raffzahn)
Torrekord Heim: 17 (2007, GV Mariechen)
Gegentorrekord Heim: 18 (2011, Korpiklaani Polná)
Torrekord Auswärts: 16 (2011, Turbiene Gohlis)
Gegentorrekord Auswärts: 18 (2007, Dukla)

Serien

6 Spiele in Folge gewonnen (2005/06, Iron Magic Pro)
9 Spiele in Folge nicht verloren (2012, Dukla)
7 Spiele in Folge nicht gewonnen (2007/08, Juventus Patella, 2014/15, GV „In Behandlung“)
7 Spiele in Folge verloren (2014/15, GV „In Behandlung“)

2012: Dreimal in dieser Saison verlor Sascha vier Spiele hintereinander, zweimal geschah dies in der Rückrunde. Noch in der Hinrunde hatte er einen neuen Rekord aufgestellt: 9 Spiele in Folge ungeschlagen. Das Fiasko von Polly United bestand in der Rückrunde, statt 5 Niederlagen (Hinrunde), setzte es nun gleich elf – abgesehen von den Nicht-Tippern schlechtestes Ergebnis überhaupt. Nun kann man mit dem Schicksal hadern – 115 Gegentore bei 15 Gegnern, das ist wirklich viel, da hat Polly niemand geschont. Trotzdem… in der Abstiegssaison hatte er noch 15 Gegentreffer mehr. Der GV „Edel tun“, der saisonübergreifend die meisten Gegentore kassierte – und das mit einigem Abstand -, hatte auch nur vier Gegentore weniger, schoss allerdings auch 20 mehr. Natürlich soll man seine Tipps zu Beginn der Halbserie abgeben, aber dann bietet es sich wohl hier und da auch mal an, nachzusehen und die Feineinstellungen zu korrigieren. Wenn dann auch das Glück der Gegnerschwäche im richtigen Moment dazukommt, kann es mit der Berg- und Talfahrt von Polly United weitergehen, diesmal aber wieder mit Richtung Gipfel.

2013: Ja, und tatsächlich war dem so, allerdings fehlte – im Gegensatz zum EM-Erfolg und zum Gewinn der Europa League – die Krönung. Und so bleibt Sascha weiter ohne Meisterwürde, wenngleich kein anderes Team so oft die Tippliga-Tabelle anführte wie er (Stand 2014: Das ist nunmehr Geschichte!). Auch die dritthöchste Trefferquote aller Zeiten reichte nicht für mehr als den Vize-Meister-Titel. Es ist schon schade, andererseits sind EM- und EL-Gewinn innerhalb von einem Jahr kein Grund zum Verzweifeln. Überdies war Sascha in acht Jahren (siebenmal war er dabei) dreimal Herbstmeister, das ist auch schon fast eine Sünde, dann nicht wenigstens eine Meisterschaft einzufahren. Dabei hat er nicht viel falsch gemacht: Nach der Herbstmeisterschaft reichte die dritthöchste Trefferquote zum vierten Platz in der Rückrunde, nicht aber zur Meisterschaft. WOHFG, obwohl im direkten Vergleich unterlegen, war eben um etwas besser… Saschas Leistung ist wohl am ehesten der des BVB im CL-Finale gleichzustellen – Sekundus inter pares…

2014: Vielleicht war der aus der letzten Saison herrührende Frust ja einfach zu groß. Diese Saison gehörte sicher zu den schlechteren – das erste Mal in der Champions League nicht über die Vorrunde hinausgekommen, Nichttippen der DFB-Pokal-Achtelfinalspiele und ein eher bescheidener 10. Platz in der Liga, keine besonderen Auffälligkeiten – in allen Bereichen irgendwie wenig pinguinhaft, eher graumäusig… vielleicht richtet(e) Sascha ja alles Augenmerk auf die anstehende WM. In diese steigt er schließlich als amtierender Europameister ein!

2015/16: Wieder kein Titel – im Vergleich zu vorangegangenen Jahren gar eine unterdurchschnittliche Saison, in der Sascha eigentlich nur einen Höhepunkt erlebt, das Finale der Europa-League – das allerdings ging verloren, so dass er nun eine ausgeglichene Bilanz bei Finalspielen hat – vier Siege gegenüber vier Niederlagen. So lautet das Fazit für 2014/15. In diesem Jahr war Saschas Abschneiden unterirdisch, der Eindruck, dass er eher zum Nationaltrainer taugt, bestätigte sich eindrucksvoll. Das Glück war ihm im Clubtippsport einmal mehr nicht hold, im Endeffekt hat er nur zwei Tore weniger erzielt als bsw. Polygraftechnika, mit diesem Trefferbild jedoch ganze 13 Punkte weniger gewonnen und landete somit 8 Plätze hinter ihm… Vielleicht holt er ja das EM-/WM-Triple, das wäre freilich der Hammer!

Karriere als Nationaltrainer (Vatikan)

Sascha ist einer der Titelträger, übrigens neben drei Tschechen der einzige Deutsche und der einzige überhaupt, dem es gelang sowohl Europa- als auch Weltmeister zu werden. Schade, dass wir den Afrika-Cup nicht tippen. Sascha genügte eine durchaus nur durchschnittliche Trefferquote, um Weltmeister zu werden. Sein Finalgegner, Kiribati erzielte im Turnierverlauf bis zum Finale 19 Tore mehr. Den wohl entscheidenden Schritt stellte das Spiel um Platz 3 dar, nach dem Sascha 1:0 in Führung lag.

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