Hermann „Quertreiber“ Köhler

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Mitglied der Tippliga
Team: OBC Grobmotorik, Land: Polen

Hermann, geboren im Jahre des Herrn 1974, gehört natürlich auch zum Leipziger Studentenkreis, studierte vor allem Englisch („Na, „moon“ is klar! – „Hat leider nicht geklappt…“), stammt jedoch ursprünglich aus dem Arzgberch und lebte lange in Stuttgart, jetzt im Ruhrgebiet. Hermann interessiert sich für Musik („Ist der Metal tot?“), ist eifriger Konzertgänger. Für eine eigene musikalische Karriere fehlte ihm freilich nachweislich das Vermögen, sich auch mal in einer Gruppenhierarchie zu fügen („Es reicht schon, wenn man mal ein paar unpopuläre Verbesserungsvorschläge macht!“).

Ich bin nicht sicher, ob man ihn als Gesellschaftswissenschaftler bezeichnen kann, aber er ist ohne jeden Zweifel ein Gesellschaftsforscher und –kenner. Neben Gurke dürfte er der einzige Tipper der Runde sein, der den FC Bayern mag.

Eines muss man Hermann auf jeden Fall lassen. Er hat zur Entstehung der Tippliga maßgeblich beigetragen, und zwar dadurch, dass er sich im Internet an einem Tippspiel beteiligte, dass sich anhand der zweiten deutschen Liga ziemlich genau denselben Regeln verschrieben hat, die heute in unserer Liga gelten. Das erste Reglementarium war praktisch die Abschrift jener damals sogenannten „Kultliga“.

Über Hermann kam der übrige Leipziger Kreis auch in Bekanntschaft zu Torsten (Juventus Patella) sowie anderen allerdings nicht ligarelevanten Vogtländergrößen wie Mario Neubert! Was macht der jetzt eigentlich???

Hermann wirkte übrigens auch als DJ in der Leipziger Moritzbastei, überwiegend an der Seite von DJ Locke – hier gibt es eine Parallele zu Programmchef Rick Barkawitz (bei den WM´s als Mexiko am Start)!

Als Tipper ist Hermann relativ schwer einzuschätzen, jedenfalls tippt er keine Standardtipps, sondern, wie ich meine, eher aus dem Bauch heraus. In der Pilotrunde belegte er knapp den letzten Platz, knapp (nur nach Torverhältnis) hinter Polygraftechnika. Das hatte freilich nichts weiter zu bedeuten, denn Klaus wurde in der ersten vollen Saison gleich Meister, Hermann selbst immerhin Achter, ließ damals immerhin den freilich noch recht jungen Marian sowie Daniel Aderhold hinter sich. In der nächsten Saison freilich folgte der Abstieg und so etwas wie der Motivationsbruch… Nachdem er souverän den Aufstieg geschafft hatte, dann 12 Spieltage in der nachfolgenden Saison absolvierte (u.a. mit einem Kantersieg gegen Juventus), stellte er das Tippen ein und wurde zur Winterpause relegiert. Das freilich ist jetzt Geschichte! Denn obschon auch Hermann gern mit Sprüchen wie „Tippen ist doch Firlefanz“ kokettiert, wird er es sicher beweisen wollen, dass er ein Experte ist. Ebenso wie er Experte bei den damals in Leipzig durchgeführten Fußballquizes („Ich möchte wissen…!“) war…

Mit dem 18. Spieltag der sechsten Saison der Tipprunde war es nun also so weit, als einer von drei Ersatzkandidaten für die relegierten bzw. zurückgetretenen Teams, stieg er wieder in die Liga ein – kurz darauf allerdings auch wieder aus!

Karriere als Clubtrainer (OBC Grobmotorik 74)

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Rekorde
Höchster Heimsieg: 13:3 (2009, Slavia Revival)
Höchste Heimniederlage: 6:12 (2006 GV „In Behandlung“), 8:14 (2006, Scorpions)
Höchster Auswärtssieg: 11:5 (2006, Korpiklaani), 9:3 (2006, GV „Edel tun“), 8:2 (2008, Turbiene Gohlis)
Höchste Auswärtsniederlage: 4:12 (2006, AC LG-team)
Torrekord Heim: 13 (2009, Slavia Revival)
Gegentorrekord Heim: 14 (2006, Scorpions, 2007, GV Mariechen)
Torrekord Auswärts: 11 (2006, Korpiklaani, Socka Kozlov)
Gegentorrekord Auswärts: 13 (2007, Spartak Jihlava)

Serien
4 Spiele in Folge gewonnen (2005/06, AC LG-team)
5 Spiele in Folge nicht verloren (2005/06, Fanklub Dukla)
7 Spiele in Folge nicht gewonnen (2006/07, Polly United)
5 Spiele in Folge verloren (2006/07, GV „Edel tun“)

Karriere als Nationaltrainer (Polen)

Polen fügt sich in der Regel den Minimalansprüchen seines Trainers: „Ich versuche, die Vorrunde durchzutippen!“
Die Ergebnisse sprechen Bände!
2014: Trotz der Tatsache, dass Hermann die Vorrunde eigentlich recht solide tippte (dieselbe Trefferquote wie die qualifizierte Ukraine), wollte sich das Glück des Aufstiegs in die Finalrunde, nicht einmal das eines gewonnenen Spiels nicht einstellen. Damit steht die Zukunft des Nationaltrainers von Polen in den Sternen.

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