Tony Frenzel

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Club: 1. FC Potte, Mitglied der Tippliga seit 2008 
Land: Italien, Vize-Europameister 2012

Tony war lange der einzige Tipper, der praktisch niemandem außer Torsten (Juventus) bekannt war. Selbst der Ligaleiter kennt ihn ja praktisch nur dem Namen nach. Tony kokettiert auch ein bisschen mit diesem Phantom-Image, macht zu sich selbst keine Angaben außer, dass er berufstätig ist und Fußball mag (!).

Sieht man auf die Bilanz, so stellt man fest, dass Tony gleich in seiner ersten vollen Saison um den Titel mitspielte, wobei im Streit mit seinem Bekannten Juventus letztlich Stefan (Traktor Rumpel) der lachende Dritte war. Beachtenswert sind ohne jeden Zweifel die Finalteilnahme beim DFB-Pokal (Niederlage gegen Spartak) und das Erreichen des Viertelfinals bei der letzten WM. Der zehnte Platz des Vorjahres führte Potte wohl ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurück. Er wird sicher versuchen, in der neuen Saison, das Image der grauen Phantommaus abzulegen – mindestens das Graue darin und das Maushafte.

Außerdem ist es Potte gelungen, einen Arbeitskollegen (Michael, Raffzahn) einzuschleusen, so dass da so eine kleine Parallelgesellschaft innerhalb der Liga entstanden ist. Aber das ist ja auch in Ordnung, so gibt es wenigstens vernünftige Derbys!!!

Karriere als Clubtrainer (1. FC Potte)

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* Dieser Platz rührt daher, dass Potte gemeinsam mit dem FK Skrýšov nur die Rückrunde der Saison spielten

Rekorde
Höchster Heimsieg: 13:4 (2017, HC Dukla)
Höchste Heimniederlage: 1:9 (2009, Spartak Jihlava)
Höchster Auswärtssieg: 11:4 (2011, Turbiene Gohlis), 9:2 (2014, MHD Lions)
Höchste Auswärtsniederlage: 4:10 (2009, Korpiklaani), 5:11 / 7:13 (2015 / 2017, Traktor Rumpel)
Torrekord Heim: 14 (2013, Quebra-Gelo)
Gegentorrekord Heim: 14 (2017, GV „In Behandlung“)
Torrekord Auswärts: 12 (2013, Raffzahn / 2014, Los Merengues)
Gegentorrekord Auswärts: 13 (2010, 4ever ManU FC)

Serien

8 Spiele in Folge gewonnen (2010, Polygraftechnika)
11 Spiele in Folge nicht verloren (2010, GV „In Behandlung“)
6 Spiele in Folge nicht gewonnen (2009, Traktor Rumpel)
6 Spiele in Folge verloren (2009, Traktor Rumpel)

2012: Es ist noch nicht vollbracht. Immer noch wird Potte damit leben müssen, den Ruf zu haben, auch diese Saison sei nicht wirklich erfolgreich gewesen. Dabei lesen sich die eigentlichen Ergebnisse nicht so schlecht. Die Rückrunde begann stark, dann hat Potte aber aus den letzten sieben Spielen nur 4 Punkte geholt – insofern geht Platz 10 eben doch in Ordnung. Ein kleiner Trostpreis ist wohl der, dass Potte in die Rückrunde der beste Scorer war. 125 Tore sind aller Ehren wert… (…in der Hinrunde waren es nur 103)

2013: In dieser Saison gab es ein recht deutlich profiliertes Mittelfeld, bestehend aus sieben grauen Mäusen, nur eine der Mäuse kam in die Champions League, alle anderen tun nächstes Jahr Europa League. Dass dieses eine Team ausgerechnet Raffzahn sein musste, wird Potte nicht wenig verstört haben. Diese sieben Teams (7 – 9 Punkte Rückstand auf Platz 5, ebenso viel Vorsprung auf Platz 13) schossen zwischen 204 und 233 Tore, da gehört Potte mit 229 zu den besseren. Aber wenn man in der ersten vollen Saison Dritter wird, dann zweimal Zehnter und einmal Neunter, dann ist das vielleicht ein wenig desillusionierend. Aber da hilft alles nichts – für die nächste Saison gilt: Augen zu und durch! Potte gehört übrigens zu den wenigen Teams, die in der Rückrunde wesentlich abgebaut haben, vielleicht mal ´nen Konditionstrainer einstellen? (Siehe Kommentar zur letzten Saison… diesmal war es umgekehrt: 125 Tore in der Hinrunde, 102 in der Rückrunde, fast genau das Gegenteil zu letztem Jahr… Nach dem tollen Vize-EM-Titel kehrte nun triste Realität ein.

2014: Potte bleibt ohne Titel. Diese Saison war total verkorkst. Eine gute Zeit lang sah es so aus, als ob Potte wenigstens bestes Rückrunden-Team wird, aber auch da ging ihm zum Schluss die Luft aus. Dennoch: Zur Halbserie eine Bilanz von 5-2-10, das war schon eine Katastrophe, gemeinsam mit dem GV „Edel tun“ Minusrekord der Liga… dann immerhin Platz 6 der Rückrundentabelle, wobei dabei auch zum Schluss die Luft raus war, was letztendlich verursacht, dass Potte zum ersten Mal in seiner fünfjährigen Vollmitgliedschaft nicht an die internationalen Fleischtöpfe gelangt…

2015/16: Das Graue-Maus-Dasein geht bei Potte leider weiter – er hat mitgespielt, ist als „unter ferner liefen“ zu bezeichnen. Beachtlich war lediglich die Rückrunde 2016 – da schickte er sich an, wieder etwas Großes zu leisten, aber zum Saisonschluss klappte auch das nicht. Nun „nach der Saison ist vor der Saison“! —und immerhin spielt er nach längerer Zeit mal wieder Europa League!

Karriere als Nationaltrainer (Italien)

Tony war in seinen Auftritten als Nationaltrainer bisher erfolgreicher als mit seinem Club.

Dort hat er immerhin von seinen 11 Spielen nur eins verloren, und das ausgerechnet das EM-Finale. Außerdem macht er auch hier seinem inoffiziellen Titel als Remis-König alle Ehre, mehr als ein Viertel seiner Partien fanden keinen Sieger.

2014: Tony zeigt wieder, dass er Länderspiele hervorragend tippt. Die weiße Weste in der Gruppe holte er sich ausgerechnet gegen Angstgegner König (Ukraine), im Achtelfinale bezwang das bis dahin so starke (des Göttlichen) Island, doch dann kam der spätere Vizeweltmeister Marian (Kiribati) und nach einer durchaus deftigen Niederlage war der Traum ausgeträumt. Als bestes der im Viertelfinale gescheiterten Teams belegt der Vizeeuropameister Platz 5.

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