Daniel „Hofmarschall a. D.“ Aderhold

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Club: Gesangsverein „Edel tun“, Europa League 2007, DFB-Pokalsieger 2009 Land: Niederlande (bis 2014), Tschechien (ab 2016), Vize-Weltmeister 2010

Daniel arbeitete bei IBM in Brno, hatte zuvor 2000 sein Magisterstudium Geschichte/Politologie/Soziologie abgeschlossen, dann eine Ausbildung zum IT-Manager gemacht, hatte aber jahrelang keinen eigenen Rechner. Zwischenzeitlich hatte er von September 2003 bis Juni 2007 in Jihlava an verschiedenen Schulen und Sprachschule als Deutsch-Lektor gewirkt.

Seit dem Frühjahr 2013 ist er nach Deutschland zurückgekehrt … und tut vermutlich edel!

Seine Beziehungen zu anderen Tippern sind vielfältig, zunächst gehört er dem Tipperkreis an, der seine Wurzeln im Südharz, besonders in Sundhausen hat: WOHFG, Gurke (die beiden anderen Gesangsvereine), Rüdiger, Sascha und Kalki, ferner hatte er mit WOHFG und Gott im Studentenwohnheim J.R.-Becher-Straße gewohnt, danach dann in einer WG mit Stefan (Traktor Rumpel). Studienkollege war natürlich sein König und Hermann (Grobmotorik). Mit seinem König hat er ein paar Mal im Wettbüro der Leipziger Pferderennbahn getan. Mit Tomáš (Scorpions) sah er sich wohl gelegentlich in Brno, da dieser dort studiert hatte.

Daniel ist fürderhin bekannt unter dem selbst zugelegten Pseudonym „Der sensible junge Mann“, unter welchem er bei Heldenmutter tut, aber auch zwei Solo-Alben veröffentlichte. Zu seinen Interessen gehören Filme, Bücher, vor allem aber der Fußballsport. Er besorgt sich auch in Brno regelmäßig den Kicker und ist treuer HSV-Fan. Seine Musikpräferenzen reichen von Hippie- und Folksongs bis hin zu EBM (Frontline Assembly) und Heavy Metal (Manowar). Außerdem hat er den Blues im Blut. Nach einer kurzen aber intensiven Langhaarphase in der Pubertät trägt er sein Haar heute kurz. Er ist bekannt auch als „Der mit der Brille“. Sind seine Aktivitäten auch vielfältig, so ist das einzig konsequente dabei, dass er vor allem und immer „edel tut“. Daniel ist ein sogenannter „Soßenmann“… Seit 2013 arbeitet er in Frankfurt am Main.

Erreichbar ist er bei Facebook (Daniel Aderhold) und per Mail (hofmarschall@hotmail.com).

Karriere als Clubtrainer (GV „Edel tun“)

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Rekorde
Höchster Heimsieg: 15:5 (2010, Korpiklaani Poná)
Höchste Heimniederlage: 1:11 (2012, Korpiklaani Polná)*
Höchster Auswärtssieg: 13:4 (2016, Korpiklaani Polná), 11:2 (2017, Gotteswolke)
Höchste Auswärtsniederlage: 4:13 (2014, 4ever Man FC)
Torrekord Heim: 16 (2007, Socka Kozlov)
Gegentorrekord Heim: 15 (2007 Socka Kozlov, 2012 GV Mariechen)
Torrekord Auswärts: 17 (2012, Scorpions)
Gegentorrekord Auswärts: 15 (2011, GV Mariechen)
* 6 von 7 Spielen wurden bis dahin überzeugend gewonnen, die Niederlage freilich hatte es in sich…

Serien
6 Spiele in Folge gewonnen (2009/10, AEF)
19 Spiele in Folge nicht verloren (2014/16, Lok Bergedorf)
14 Spiele in Folge nicht gewonnen (2013/14, Dukla Jihlava)
8 Spiele in Folge verloren (2012/13, Korpiklaani Polná)*
* die sieben verlorenen Spiele waren die ersten Spiele der Saison 2010/11 und stellten den schlechtesten Start aller Zeiten dar, was 2012 von Gott eingestellt wurde; nunmehr ein neuer Rekord – die acht letzten Spiele einer Saison hat auch noch niemand verloren – das erinnert an die sture Antihaltung á la „Vernichte die lila Einheiten!“

2012: Das war nun wohl die jämmerlichste Saison „des Dicken“ – natürlich hat er wie immer nicht schlecht getippt (nur ein Tor weniger als Meister Polygraftechnika), aber trotzdem reichte es nur für Platz 14. Ich denke, dass der Marschall ein bisschen ein „pešfógl“ ist. Aber auch, dass er darunter leidet, seine Sonntagstipps auch bei Rückstand nicht mehr zu ändern. Ich bin mir da ziemlich sicher, habe es aber nicht üperbrüft! Im Europacup hat er erst gar nicht getippt, da fehlte ihm die Wut im Bauch, schade eigentlich! Vielleicht war´s an dem Wochenende gerade schlecht!

2013: Diese Saison war noch schlechter. Man wird sehen, was die Rückkehr an die Basis im nächsten Jahr bewirken kann. Schlechter kann es wohl kaum kommen – 12 Niederlagen sammelte der Marschall in der Rückrunde. Gegenüber drei Siegen waren es in der Vorrunde noch zehn – mit Meisterschaftsambitionen, ja, sogar punktgleich mit Meister WOHFG, gegen den es im direkten Duell wieder einmal „nicht ganz geklappt hat“. Von den verbliebenen Gründungsmitgliedern, die jede Saison mitgespielt haben, gibt es außer „Edel tun“ keines, das nicht mindestens schon mal Dritter war! Gar nicht edel getan. Zur Verteidigung des Klingonen muss allerdings erwähnt werden, dass er in der Rückrunde nur siebenmal weniger traf als in der Hinrunde, dieser Wert ist dem von WOHFG sehr ähnlich (-5), doch jener holte in der Rückrunde 33 Punkte, „Edel tun“ nur ein Drittel davon! Außerdem hat der GV die mit deutlichem Vorsprung höchste Gegentorzahl aller Vereine.

2014: Auch in dieser Saison krebste der Marschall wieder lange Zeit auf den Abstiegsplätzen herum. Erst in der Rückrunde gewann er eine gewisse Tipp-Sicherheit zurück, außerdem verabschiedete er sich, wie weise, von seiner Strategie immer HSV-Siege zu tippen! Trotz nur ausgeglichener Tor-Bilanz wurde der GV drittbestes Rückrunden-Team, das war auch notwendig, denn die Vorrunde, wie so oft, lief erneut katastrophal! Dabei hatte er die ersten vier Rückrundenspiele verloren! Zum Abschluss der Saison stehen sieben Spiele ohne Niederlage zu Buche.

2015/16: Der Umzug nach Deutschland hat dem Klingonen offensichtlich gut getan, abgesehen vom 4. Platz in der Saison waren die Ergebnisse der letzten beiden Jahre überhaupt die besten seiner Karriere. Dennoch hat das einen faden beigeschmack, da in beiden Jahren der Meistertitel zum Greifen nah war, 2015 Vizemeister, 2016 bis kurz vor Schluss Tabellenführer. Schade, aber Hauptsache der HSV hat die Klasse gehalten :). Außerdem gelang dem Marschall ein schwer nachzuahmender neuer Rekord. Den schon mehrere Jahre anhaltenden Bestwert von 17 Spielen ohne Gegentor (Polygraftechnika) konnte er um zwei überbieten, indem er auch in den ersten beiden Spielen der Saison 2015/16 ohne Niederlage blieb – diesem Treiben setzte Zappa dann ein Ende.

Karriere als Nationaltrainer (Niederlande)

Der Marschall gehört zu den erfolgreichsten Tippern auf dem internationalen Parkett, verzeichnet hier auch größere Erfolge als in der Liga. Dabei kam er immer über die Vorrunde hinaus, bei den letzten drei Turnieren erreichte er immer mindestens das Viertelfinale.

2014 war ein katastrophales Turnier. Nur ein Sieg in den Gruppenspielen. Dann Quertreiberei. Dabei hatte er das Abschlussspiel der Gruppe gegen den späteren Weltmeister nur 13:14 verloren – …da hätte alles, aber auch alles anders kommen können. So aber verabschiedet sich der Vizeweltmeister aus dem Turnier mit einem beschämenden 30. Platz.

2016 kam der Marschall dann zurück und bewegte sich in dem ihn bekannten Regionen, oben, aber eben nicht ganz oben.

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